Pepi Hopf

Steckbrief

„Pepi Hopf ist vielleicht der unterschätzteste Kabarettist. Seine satirischen Betrachtungen sind nicht im feinst ziseliertem Hochdeutsch gehalten, sondern bestechen durch Erzählkraft, welche im breiten Dialekt gehalten ist.“
(Die Kleinkunst)

 

"Gemmas an!" - Ein Abend über Arbeit.

„Gemmas an“ entspricht im Englischen „let ́s go“ – jedoch ohne optimistischen Unterton.

Es bedeutet die ureigene Einstellung des Österreichers zur Arbeit: „Freuen tuats mi ned, aber es hilft ja nix.“

Unser Verhältnis zur Arbeit könnte seltsamer nicht sein. Wir studieren, damit wir uns bei der Arbeit nicht anstrengen müssen und um dann unser Geld ins Fitnessstudio zu tragen.

  • Warum ist es profitabler Verantwortung zu tragen, als einen Sack Zement ?
  • Und wohin geht die Reise? Viele Kapitäne, keine Matrosen?
  • Wird es in Zukunft noch Arbeit geben, oder gehen schon bald Roboter für uns zum AMS?
  • Sind die Arbeiterparteien die neuen Arbeitslosenparteien?
  • Und wird die Arbeit jemand vermissen, wo doch schon meine Großmutter sagte:“ Lieber mit Dreck handeln, als mit Gold arbeiten.“

"Sternzeichen: Stur"

Mit dem Hopf durch die Wand – ein Abend für alle Sturschädel dieser Welt und deren PartnerInnen.

Oft nannte man mich schon einen sturen Hund. Das ist falsch!
Hunde sind unterwürfig, gehorsam und manchmal dämlich, aber in den
wenigsten Fällen stur.
Stur? Ja, das bin ich und das bleibe ich auch.

Ich glaube noch immer nicht, dass sich der Rechtspopulist für den kleinen Mann aufopfert. Mir will auch nicht in den Kopf, dass Konzerne wahre Heimstätten der Menschlichkeit sind und daher gefälligst von jeglicher Steuerlast befreit werden sollten. Ich finde es falsch, dass Werbemanager, die unseren Verstand mit ihren Spots zu spammen, das Vielfache von SozialarbeiterInnen verdienen. Und überhaupt!

Ich habe mir mit beinahe 50 Jahren eine Meinung zu dieser Welt gebildet und bin zu folgendem Schluss gekommen: Bei einem Wurstbrot keine Butter unter die Wurst! Wenn sie jetzt entsetzt aufheulen ist mir das auch wurscht.

Die Geschichte wird mir Recht geben, wie dereinst dem guten alten Galileo Galilei: „Und sie bewegt sich doch!“ hatte er damals in seinen Bart genuschelt und um ein Haar hätte ihm die katholische Kirche deswegen seine gelehrte Schwarte am Scheiterhaufen knusprig gegrillt.

Wer hatte am Ende Recht? Der sture Hund Galilei.