Christoph Fritz

"Das Jüngste Gesicht"

„Wunderbar lakonisch, scheinbar naiv, und doch voll hinterfotzigem Witz“ (Ö1) – In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt. Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter.

Schlussendlich schafft er es sogar, den Bogen soweit in die Gegenwart zu spannen, dass der Pfeil der Wahrheit die Herzen der Zuschauer durchdringt und ihn blutüberströmt auf der Bühne zurücklässt. Oder auch nicht.
Was bleibt ist nichts weiter als die absolute Erkenntnis: Christoph Fritz ist DAS JÜNGSTE GESICHT.

Regie: Vitus Wieser
Foto: Roland Ferrigato

„Neues Programm“

Christoph Fritz steht auf der Bühne und versucht Sie zum Lachen zu bringen. Setzen Sie sich bitte nicht in die erste Reihe, falls Sie eine steinerne, griesgrämige Miene zu Ihrem Markenzeichen erkoren haben. Ich verstehe das nicht. Warum setzen sich diese Leute immer in die erste Reihe? Ich sehe Sie. Sie verfolgen mich bis in meine Träume.

Ansonsten wird das Programm voraussichtlich mit einer Verspätung von ein bis fünf Minuten beginnen und dann zum Glück irgendwann auch wieder vorbei sein. Denn selbst das Schöne muss irgendwann enden.