Karl Gschaider

"Ferdinand der Letzte"

Er ist freilich nicht irgendein Exot, schon gar nicht irgendwer, sondern jemand der sein Handwerk noch mit jeder Faser seines Körpers erlernt, ja erfahren hat und dessen Heimat das Wiener Kaffeehaus ist.

Mit müdem, schweren Blick fordert er die letzten Gäste zur Einhaltung der allabendlichen Sperrzeit auf, während er einem schwarzen Panther gleich, die Tischreihen durchstreift.

Heute jedoch ist sein vierzigster Jahrestag und somit ist ein Streifzug erlaubt.
Ein Blick zurück, auf die ersten ungelenken Schritte, in dieser schönen aber alles verzerren- den Kaffeehauswelt voller Tücken und ein Blick vorwärts in eine Zukunft voll Kaffeehaus- literatur, Liebe und Wunder.